BERATUNG 2018-02-06T02:07:43+00:00

BERATUNG

Richtig Blutdruck Messen:

Bevor Sie mit der Messung beginnen, machen Sie es sich bequem und entspannen Sie sich mindestens 5 Minuten.

Dann legen Sie die Oberarmmanschette etwa 2 Fingerbreit oberhalb der Ellbogenbeuge am unbekleideten Oberarm an, wobei die Markierung auf der Manschette sich auf der Arterie des Oberarmes befinden sollte. Bei Verwendung einer Handgelenksmanschette sollte diese ca. 1 Fingerbreit hinter dem Handgelenk angelegt werden. Wichtig bei der Handgelenksmessung ist, dass Sie die Manschette während der Messung immer in Herzhöhe halten, damit Falschmessungen ausgeschlossen sind. Ist die Manschette unter Herzhöhe erhalten Sie einen fälschlich zu hohen Wert, oberhalb einen fälschlich zu niedrigen. Bei der Messung mit Oberarmmanschette sollte der Unterarm möglichst flach am Tisch aufgelegt werden.

Die Manschette sollte in jedem Fall straff anliegen. Achten Sie immer auf den passenden Manschettenumfang, um mögliche Fehlmessungen auszuschließen.

Während der Messung sollten Sie nicht sprechen. Wenn Sie zwei Messungen hintereinander durchführen sollten dazwischen etwa fünf Minuten vergehen.

Ihr Blutdruck ist kein konstanter Wert und unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Um möglichst vergleichbare Werte zu erzielen sollten Sie nach Möglichkeit immer zur gleichen Tageszeit Ihren Blutdruck messen.

Cholesterin

Bei der Entstehung der Arteriosklerose, einer der häufigsten und bedeutsamsten Erkrankungen, ist ein erhöhter Blutfettspiegel, insbesondere ein erhöhter Cholesterin-Spiegel ein wesentlicher Risikofaktor. Umso mehr fällt er ins Gewicht je mehr weitere Risikofaktoren, wie vor allem Rauchen und Bluthochdruck vorhanden sind.

Cholesterin wird zum Teil vom Körper in der Leber selbst produziert, hauptsächlich jedoch zusammen mit tierischen Fetten aufgenommen. Im Körper ist Cholesterin ein unverzichtbarer Bestandteil der Galle, ein Grundstoff für diverse Hormone, Baustein aller Zellwände und ein wichtiger Bestandteil von Vitamin D. Cholesterin muss daher im Körper vorhanden sein. Wie bei allem gilt der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift.

Lipide sind grundsätzlich wasserunlöslich und werden daher im Körper gebunden an sog. Trägerproteine transportiert, um sie löslich zu machen. Aufgrund ihres Verhaltens bei der Ultrazentrifugation unterscheidet man:

Die High-density-Lipoproteine (HDL) haben einen besonders hohen Proteingehalt und weisen einen niedrigen Cholesteringehalt auf. HDL kann an der Gefäßwand abgelagertes Cholesterin aufnehmen und in die Leber weitertransportieren, wo es z.B. zu Gallensäure abgebaut wird. HDL bezeichnet man daher als das „gute“ Cholesterin. Ein hoher HDL-Cholesterinwert ist daher günstig.

Der Hauptbestandteil von Low-density-Lipoprotein (LDL) ist Cholesterin. LDL befördert Cholesterin zu den Körperzellen. Ist zu viel an LDL vorhanden wird es im Körper an den Gefäßwänden abgelagert, die glatten Gefäßwände werden rauh und unelastisch. In der folge kann immer weniger Blut zu den Organen transportiert werden. Vor allem das Herz ist besonders empfindlich gegenüber Arteriosklerose. Das Herzinfarktrisiko steigt mit zunehmender Arteriosklerose. Ein hoher LDL-Cholesterinwert ist daher problematisch.

Grundlage jeder Behandlung von hohem Cholesterin ist eine entsprechende Diät. Es muss für eine Gewichtsnormalisierung gesorgt werden. Die richtige Nahrungszusammensetzung – 55% der Energie als Kohlenhydrate, bis 30% als Fette davon ein Drittel einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, sowie 10-20% Proteine – ist wichtig, sowie eine tägliche Ballaststoffaufnahme von 35g (mittels Gemüse. Früchte,…) und eine tägliche Cholesterinaufnahme unter 300mg.